Homosexuelle Pärchen in Büchern

Liebe Buchfreunde und Geschichtenliebhaber,

ich war mal wieder auf Goodreads unterwegs und hab mir dort die Rezensionen zu einige Büchern durchgelesen. Hängen geblieben bin ich schließlich bei einer Rezension zu dem englischen YA-Book „Nightshade“ von Andrea Cremer, denn dort meinte eine Leserin „Die Autorin muss schon sehr mutig gewesen sein, ein homosexuelles Pärchen in ihrer Geschichte vorkommen zu lassen.“ Ich saß geschlagene ein einhalb Minuten vor dem Laptop und habe verwirrt diesen Satz angestarrt. Auch fünf Minuten später will sich mir sein Inhalt nicht erschließen.

Wieso hält diese Leserin eine Autorin für mutig, weil sie das Thema Homosexualität in ihren Roman einfließen lässt? Ich kann zwar nicht von mir behaupten, besonders viele Bücher gelesen zu haben, in denen ein homosexuelles Pärchen seinen Auftritt findet (weitere Bsp- wären die City of-Reihe von Cassandra Clare odere Ash von Malinda Lo), aber ich halte es auch nicht für so außergewöhnlich, geschweige denn mutig.

Ich kenne durchaus einige Leute, die nichts mit homosexuellen Pärchen in Büchern anfangen können, einfach weil es ungewohnt ist oder nicht in das altebekannte „Frau trifft Mann“-Schema hineinpasst. Unbestritten gibt es viele Leute, die die Liebe zum gleichen Geschlecht für abstoßend oder widernatürlich halten. Nun, ich gehöre da gewiss nicht dazu, denn Liebe ist und bleibt für mich nun mal das: Liebe. Dabei ist es egal, wem dieses Gefühl entgegengebracht wird, wie diese Person aussieht, woher sie kommt, und ob das glückliche Paar im Restaurant auf die selbe Toilettetür zusteuert oder nicht. Zudem halte ich den größten Teil unserer Gesellschaft heutzutage für tolerant und reif genug, ganz offen über dieses Thema sprechen zu können. Es können in diesem Jahrhundert gleichgeschlechtliche Ehen eingegangen werden – wieso sollten solche Verbindungen dann in Büchern besonders überraschen oder es mutig sein, über eine solche zu schreiben? Was oder vor wem muss eine Autorin denn etwas befürchten? Wird ihr Buch gleich in der Luft zerrissen, nur weil es nicht ausschließlich „Frau-Mann“-Beziehungen gibt? Ich kann  oder eher will mir das nicht vorstellen und die Leser, die einen Roman deswegen „niedermachen“, obwohl solche Liebesgeschichten genauso zum Schmachten sind, teilweise eben nur andere gesellschaftsbedingte Konflikte mit sich bringen, wie die zwischen Junge und Mädchen, möchte ich gerne fragen: Wo liegt denn eurer Meinung nach bitte der Unterschied?

Es sind Menschen wie du und ich, die sich höchstens durch ihre Vorlieben unterscheiden, aber das haben wir in allen anderen Bereichen doch auch. Ich bin z.B. ein Pizzahasser. Wenn ich jetzt ein Buch schreiben und meine Protagonistin ebenfalls zu einer Pizzahasserin machen würde, würde ich dann aus diesem Grund als mutig bezeichnet werden, weil die Mehrheit der Menschen Pizza liebt und meine Abscheu nicht verstehen könnte? Würde ich deswegen gar kritisiert werden?

Was meint ihr, meine lieben Blogleser? Findet ihr homosexuelle Pärchen störend oder besonders mutig in einem Buch? Macht es für euch einen Unterschied?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

Hier mein akutellestes Buch, in dem das Thema Homosexualität eine Rolle spielt:

17 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Kiala
    Feb 24, 2011 @ 17:07:07

    Aaalso, ich für meinen Teil bin ja voll deiner Meinung, ich kann auch nicht verstehen wieso das für so viele ein Problem darstellt, zudem geht es diese Personen doch garnichts an für welches Geschlecht man sich entscheidet, selbst muss man es ja nicht, für mich selber wäre das jetzt zwar auch nichts, aber ich sag deswegen nicht das es wiederlich wäre sowas zu tun. Besonders da ich in meinem eigenen Verwandtenkreis auch soche personen persönlich kenne. Und ich muss sagen solche Leute sind mir manchmal schon fas lieber, da ich weiß nicht wieso, aber solche Leute haben einen sehr sympatischen Charakter.^^ Aber trotzdem geht es doch andere nichts an.
    Und das die Autorin da als „mutig“ bezeichnet wird find ich auch fraglich, wieso den bitte nicht sowas schreiben? Ich kenne viele Bücher wo sowas vorkommt. Bei mir ist es eher so das ich nicht, nicht die personen die homosexuell sind verstehen kann sonder die, die denken das „dürfte“ man ich und es sei wiedernatürlich.

    LG Kiala

    Antworten

  2. Sabine
    Feb 24, 2011 @ 17:17:18

    Mir kommt bei solchen Sätzen, also wenn jemand Autoren als „mutig“ bezeichnet immer nur in den Sinn: Willkommen im 21. Jahrhundert!

    Ich finde es gut, wenn Autoren sich mit dem Thema auseinandersetzen. Und ich denke, so langsam sollte es in der Mehrzahl der Köpfe Normalität sein und ganz egal, ob ein Pärchen aus einem Mann und einer Frau, zwei Frauen oder zwei Männern besteht!

    Lieben Gruß
    Bine

    Antworten

  3. Sabrina
    Feb 24, 2011 @ 17:24:19

    Also ich kann mir unter „mutig“ nur vorstellen, dass es für eine Autorin nicht so einfach ist einen großen Verlag zu kriegen wie mit einer typischen Märchenlovestory (es sei denn, der Autor ist schon etabliert). Heutzutage wird ja traurigerweise so gut wie nur noch Mainstream produziert und alles andere wird in die Kleinverlage abgeschoben, wo viel Gutes in der Versenkung verschwindet. Schaut euch doch mal die Vampirtische in den Läden an.
    Mir fällt da bei den Büchern noch der histor. Roman von Katja Fox ein, „der silberne Falke“, da ist auch ein Homosexueller dabei und ich liebe diesen Charakter einfach. Ich leide mit ihm wie er in seinen besten Freund verliebt ist, diese Liebe aber unerwiedert bleibt und er von allen wegen Sodomie angeklagt wird. Ich finde nichts Schlimmes an Büchern mit Homosexuellen – im Gegenteil, mir sind sie lieber als kastrierte Vampire.

    Antworten

  4. Reni
    Feb 24, 2011 @ 17:34:02

    Interessantes Thema Clee! Ich kann auch nicht wirklich verstehen, warum eine homosexulle Beziehung in einem Buch als mutig angesehen wird (das ABER kommt gleich), da ich selbst nichts dagegen einzuwenden habe – ob in einem Roman oder im wahren Leben (ich bin mit einem lesbischen Pärchen befreundet und beide sind wirklich sympathisch). Dennoch gibt es immer wieder Leute die solch eine Liebe einfach nicht verstehen können oder wollen. Ich muss gestehen, bei Ash hat mich das Ende sehr überrascht, denkt man doch immer, der Prinz bekommt das Mädchen. Aber das gerade dies nicht so war, mochte ich an Ash, weil es eben mal unkonventionel und realitätsnah war. Ob es jedem so geht? Ich kann mir vorstellen, dass es nicht der Fall ist. Und so kann ich die Aussage der Leserin auch ein wenig nachvollziehen. Für den Autor kann es unter Umständen schon gewagt sein (zumindest wenn es die Hauptprotagonisten betrifft), wenn etwas – sagen wir mal – intollerante Leser darunter sind, die sich vielleicht daran stören/ein anderes Ende erwartet haben. Ich persönlich kann so etwas nicht verstehen, kann mir aber ausmalen was die Leserin gemeint hat. Es sind eben nicht alle Menschen so tollerant und nicht umsonst fällt vielen Homosexuellen das Outing so schwer (bei der einen Freundin wissen es die Kollegen bis heute nicht. Leider!).

    Antworten

  5. Sternchen
    Feb 24, 2011 @ 17:35:33

    Auch ich möchte meine Meinung zu dem Thema kund tun,vor allem, da ich selbst „betroffen“ bin.Ich liebe und lebe offen lesbisch und ich saß eben, nachdem ich die ersten paar Zeilen deines Post las, auch mit offenen Mund vor dem Laptop. Es gibt also wirklich noch Menschen,die das „mutig“ finden. Okay, jeder hat seine eigene Meinung, die er auch vertritt. Das finde ich gut. Aber bitte was ist daran „mutig“? Es sind doch demnach Tatsachen. Es gibt nun mal zur heutigen Zeit homosexuelle Personen und heterosexuelle und noch vieles mehr. Und auch früher gab es diese schon!
    Und dann frage ich mich gleichzeitig sind Autoren und Autorinnen lesbischer bzw. generell homosexueller Literatur dann besonders mutig?
    Ich freu mich, dass du so eine Einstellung hast. Wir leben zwar in einer sehr offenen und auch toleranten Gesellschaft, aber leider gibt es immer noch Menschen,die Bücher daraufhin kritisieren…ich finde es macht keinen großen bzw. skandalösen Unterschied es homosexuelle Liebe ist oder eben heterosexuelle. Wenn die Handlung einen fesselt oder ähnliche Kriterien des Buches dafür sorgen,dass ich es gerne lese, ist alles andere Nebensache. Und ob nun homo oder hetero ist für mich keinerlei Kritikpunkt!

    Antworten

  6. Ami Li Misaki
    Feb 24, 2011 @ 17:54:06

    Ich glaube, dass viele erst mal verstehen müssen, dass es zwei verschiedene Paar Schuhe sind, was SIE mögen und andere. Das ist genauso mit verschiedenen Hobbys! Wenn jetzt z. B. ein Freund/in das Hobby „Modeleisenbahn“ hat. Okay, damit kann ich persönlich nichts anfangen, aber das heißt doch noch lange nicht, dass ich ihn/sie deswegen verurteile! Oder Vorurteile habe. Deswegen kann ich mich doch mit der Person trotzdem noch normal unterhalten.
    Und Homosexualität ist für mich nichts anderes. Ich kann es auf den Tod nicht ausstehen, wenn sich Leute so intolerant über dieses Thema (oder eben auch etwas exotischere Hobbys) äußern! Denn, man muss ja immer bedenken, dass es einen selbst nicht direkt betrifft.
    Wie du schon angeführt hast, Clee, du magst keine Pizza und andere lieben sie. Und? Ich kann das nicht nachvollziehen (*zwinker*), ich verstehe auch nicht, was ich am anderen Geschlecht finden mag, ABER ich verstehe, wenn man sich verliebt hat (und wenn’s auch in ein Gericht ist *g*).
    Wir hatten auch eine Klassenkameradin, die lesbisch war. Und? Ich saß in einem Kurs neben ihr, wir haben uns ein Doppelbett während der Studienfahrt geteilt und ich konnte gut mit ihr reden.
    Ich finde, wenn Autoren homosexuelle Beziehungen ansprechen nicht mutig, sondern finde es toll. Natürlich mag ich nicht in jedem Buch über Lesben und Schwule lesen (weil es z. B. nicht zum Thema passt etc.), aber ich freue mich immer, wenn ein Autor tolerant mit dem Thema umgeht. „Ash“ habe ich (noch) nicht gelesen, aber bei der Mortal Instruments Reihe fand ich es z. B. so cool, dass es mit eingebaut war und wie sich Magnus und Alec gegenüber verhalten haben – das war zauberhaft (und lustig). Diese Passagen möchte ich nicht missen wollen.
    Ansonsten schließe ich mich der Erklärung des Wörtchens „mutig“ in der Rezi Sabrina an. Ich kann es mir auch nur so erklären, dass viele Verlage (mit älteren, engstirnigeren Menschen *hust*) eben doch gerne die konservative Schiene fahren und ihre Leserschäfchen nicht verschrecken wollen.

    Antworten

  7. rena
    Feb 24, 2011 @ 19:20:00

    ich würde es überhaupt nicht als störend empfinden (hatte bisher noch keins mit nem homosexuellen Paar, ok außer Black Jack Randall in Feuer und Stein aber Jamie und er waren ja kein Paar) natürlich wäre es neu für mich in einem Buch eine Liebesbeziehung zwischen Gleichgeschlechtlichen vorzufinden, aber ich wäre nicht abgeschreckt. Rege mich auch ständig über meine Oma auf, die Westerwelle krtisiert oder denkt schwarze Menschen wären schlimm und gefährlich und immer wieder überrascht is, dass der Mann von der Tochter meiner Patentante (der schwarz ist) kein brutaler Affe ist

    Antworten

  8. Clee
    Feb 24, 2011 @ 21:50:45

    Wow, so viele ausführliche Antworten auf meine Frage – ich danke euch und freue mich wahnsinnig darüber! :)
    Leider weiß ich jetzt gar nicht mehr, wer was geschrieben hat, deswegen antworte ich einfach mal so gut wie ohne Namennennung. ;)
    Ich bin auch nicht homosexuell, aber… ach. Meine Meinung ist ja in meinem Post bestimmt schon gut rausgekommen, denke ich.
    Ich glaube Sabrina war es, die angeführt hat, dass es da ein Problem mit den Verlagen geben könnte. Und das halte ich auch für sehr wahrscheinlich. (Zum Glück hatten die Verleger von CoB nichts dagegen gehabt – ich liebe Magnus und Alec nämlich auch! Ohne sie wäre das Buch bestimmt nicht so klasse geworden!:)). Leider, wie ich sagen muss, denn bis jetzt fand ich die Liebesgeschichten zwischen homosexuellen Pärchen total schön, wie jede zwischen Frau und Mann eben auch. Ich stimme dir, Sabrina, somit zu – weg mit den Vampiren und willkommen … ach willkommen alle anderen!
    Ehrlich gesagt, fällt mir da gar kein Unterschied auf, also, ich sehe da dann nicht zwei Männer und zwei Frauen, sondern es sind für mich einfach zwei Liebenden. Basta.
    Was Ami Li Misaki gemeint hat, nämlich dass diese Leser dann wohl nicht unterscheiden, zwischen dem, was sie mögen, und dem, was die Figuren im Buch mögen, fand ich auch richtig klasse. So habe ich das noch gar nicht gesehen – aber das wäre natürlich auch eine Erklärung. Und halte ich für ebenfalls sehr wahrscheinlich…
    Meine Güte … bin mal gespannt,wie lange es dauern wird, bis das kein Gesprächsthema mehr, sondern einfach normal geworden ist, dass homosexuelle Pärchen in Büchern vorkommen.
    @rena: Echt, deine Oma denkt noch so? Meine zum Glück nicht, aber das wohl auch einfach etwas damit zu tun, in welcher Zeit man aufgewachsen ist. Wenn mir plötzlich jemand verklickern wollte, das Wasser nicht durchsichtig, sondern purpurrot ist, würde ich das auch nicht glauben. Okay, ziemlich unpassender Vergleich, aber nach stundenlangem Lernen fällt mir nichts mehr besseres ein. ‚tschuldigung

    Antworten

  9. misa
    Feb 24, 2011 @ 22:27:27

    So trotz der vielen Meinungen, möchte ich meine auch noch kurz kund tun.
    Ich denke in der heutigen Zeit sollte sowas eigentlich schon als natürlich gelten, dass sich auch Mann und Mann oder Frau und Frau lieben können und dies auch öffentlich.
    Leider gibt es heute immer noch Leute bzw. grade manche heutigen Menschen, die es nicht akzeptieren, was ich schade finde, sehr schade.
    Natürlich ist es vielleicht im ersten Moment für manche ungewohnt, wenn ein solches Paar Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit austauscht, natürlich steht das jedem frei, wie er darüber denkt. Ich finde allerdings etwas Offenheit für etwas Neues hat noch nie jemanden geschadet. Verliebt sein ist ein wunderschönes Gefühl und ich finde jeder sollte dieses Gefühl auch Ausleben können, egal welches Geschlecht er liebt. :)

    Antworten

  10. Sabrina
    Feb 25, 2011 @ 11:12:01

    Also ich habe zwar schon gepostet, muss aber eines noch unbedingt loswerden: Ich würde die Autorin eher als unglaublich talentiert bezeichnen. Ich zB kann mir niemals vorstellen mit einer Frau etwas zu haben und so würde es mir auch schwer fallen, solche Gefühle in meinen Charakteren zu erwecken, sodass es glaubwürdig rüberkommt. Wenn ich schreibe BIN ich der Charakter, sehe, was er sieht, fühle, was er fühlt und die große Kunst ist doch, dass der Leser dann ebenso für den Moment des Lesens fühlt, was der Charakter fühlt. Sodass für den Leser die homosexuelle Beziehung ganz normal ist (auch wenn er vorher vielleicht Vorurteile hatte), weil er ja in dem Moment, der Charakter IST. Darin besteht meiner Meinung nach das Talent. Den Leser so in die Geschichte zu ziehen und ihn mit den Charakteren fühlen zu lassen, sodass er gar nicht anders kann, als mit dem Charakter einer Meinung zu sein – und wenn es nur für die Dauer des Lesens ist.

    Antworten

  11. Charlousie
    Feb 25, 2011 @ 12:01:33

    Ohne mir jetzt die anderen kommentare durchgelesen zu haben:
    Ich habe überhaupt nichts gegen Homosexualität oder auch Transsexualität. Irgendwie habe ich darüber aber auch schon einige Bücher gelesen. Nicht aus Absicht, aber früher in der Bibliothek nahm ich mir ein Buch mit und dann waren die eben schwul oder auch lesbisch. Mir doch wurst, solange das Buch und die Geschichte und die Stimmung gut sind! ;)
    Nightshade werde ich übrigens auch lesen. (Erscheint ja erst im Mai :(, aber naja. Jetzt bin ich nur noch neugieriger auf dieses Buch, nicht, weil da Homosexualität drin vorkommt, sondern weil ich es erstaunlich finde, dass jemand, wie du sagst es „mutig“ findet, so etwas in einen Roman einzubauen. Naja, die Ansichten der Menschen sind nun einmal verschieden, da kann man nichts machen. Ich habe selbst auch schon einmal eine Geschichte geschrieben, über ein lesbisches Liebespärchen. (Wie ich auf diese Idee kam, keine Ahung, aber sie war da und wurde aufgeschrieben, fertig! :)

    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir noch und schöne Dracheneier hast du da :D Meine sind schon geschlüpft und gewachsen und sozusagen“ Fertig“ Sie können nicht mehr sterben, das ist gut!

    Lg,

    Charlousie

    Antworten

  12. Nia
    Feb 26, 2011 @ 11:21:28

    Hallo Clee!

    Ja Wahnsinn – hätte nicht gedacht, dass so eine Frage heutzutage überhaupt noch auftaucht bzw. der Diskussion bedarf. Jeder soll lieben wen er mag, solange man behutsam miteinander umgeht und die Beteiligten am eigentlichen Akt auch Freude haben…
    Hier noch ein paar Bücher aus anderen Genres, die die Thematik beeinhalten und die mir spontan einfallen: Maupins Stadtgeschichten, Zimmer-Bradleys Darkover Romane und Sedaris Ich einen Tag sprechen hübsch.

    YA-Bücher, die das Thema beeinhalten, sind für mich einfach realitätsnah.
    LG, Nia

    Antworten

  13. Sternchen
    Feb 27, 2011 @ 08:29:43

    Liebe Clee, ich glaube leider, dass es nie „normal“ sein wird, wenn homosexuelle Liebende in Büchern vorkommen!
    Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt! =)
    Liebe Grüße

    Antworten

  14. Clee
    Feb 27, 2011 @ 13:06:41

    Liebe Sternchen, ich befürchts auch … doch man soll den Glauben in die Menschheit ja nie verlieren, was?^^

    Liebe Nia, ja das finde ich auch, dass solche Bücher realitätsnah sind.
    Weil du noch mehr Tipps angebracht hast … ich Nudel hab vollkommen vergessen, dass es in meinem absoluten Lieblingsbuch „Der Kuss des Kjer“ auch behandelt wird (auch wenn ich sagen muss, dass ich den Kerl da abgrundtief hasse, doch nicht wegen seiner Vorliebe für Männer, sondern weil er ein sadistischer, menschenverachtender Folterer ist!). Schande über mein Haupt … vergess ich grad das Buch, welches ich so abgöttisch liebe. xD

    @ Charlousie: Um was geht es denn in dieser Geschichte?

    Antworten

  15. Clee
    Feb 27, 2011 @ 13:11:10

    Liebe Sabrina,

    ich denke nicht, dass sich das auf der Gefühlsebene irgendwie unterscheidet … vielmehr könnte ich mir vorstellen, dass es schwer ist, sich in die Lage der Person reinzuversetzten, wenn diese ihre Liebe z.B. nicht offen ausleben kann, die Geheimhaltung, das Ertragen der eigenen oder teilweisen gesellschaftlichen Abneigung, die dadurch entstehenden innerlichen Konflikte … ich denke, wenn man dasgut rüberbringt, dann kann man wahrlich von Talent sprechen. Oder?

    Antworten

  16. Charlousie
    Mrz 03, 2011 @ 21:53:37

    Also, es handelt sich um ein Mädchen (habe den Namen vergessen -.-), die nachts nach Hause geht und dann aus einem Fenster Klaviermusik hört, die sich wie verzaubert und magisch anhört. Also bleubt sie stehen und hört zu.
    Am Ende kommt die Klavierspielerin ans Fenster und meint so etwas wie: „Ich kann dich zwar nicht sehen, aber ich weiß, dass du da bist“.
    So geht das dann eine Weile, weil sie angelockt von der Musik immer wieder hingeht.
    Irgendwann (zu Weihnachten) will sie sie dann besuchen und ihr etwas schenken und dort erfährt sie dann, dass die Klavierspielerin stumm ist und gar nicht zu ihr hat sprechen können, aber sie ist sicher, dass sie sie gehört hat. So zeigt sich, dass sie „gedanklich“ vereint sind und es ist die große Liebe oder so etwas in der Art! ;)
    Ehrlich gesagt habe ich vergessen, wie das Ende ausgeht!
    LG!

    Antworten

  17. Clee
    Mrz 05, 2011 @ 22:38:43

    @ Charlousie: Das hört sich echt tragisch-schön und schön tragisch an! ;) Richtig was fürs Herz! *seufz*
    Aber wie kannst du das Ende vergessen? o_O Das will ich doch jetzt wissen! xD

    Antworten

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