Streng geheim!

Name: Agent Clee

Alter: unbekannt

Aussehen: unbekannt (Gesicht immer hinter einem quadratischen, mit Bildern und Wörtern bedruckten Gegenstand verborgen)

Mission: unbekannt

Auffälliges Verhalten der letzten Tage: Annahme eines Päckens von einem unbekannten Kontaktmann in blau-gelbem Anzug

~*~

Ich wusste es! Ich war schon immer davon überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis auch ich endlich mal einen Top Secret-Auftrag zugeteilt bekomme würde (das überraschte Gesicht bei der Päkchenannahme war geplant). Wie ihr oben lesen könnte, tappt die Konkurrenz ziemlich im Dunkeln, was meine Position in der Buchspiongaeorganisation oder meinen Auftrag angeht. Gut so. Bleibt mir mehr Zeit, meine Mission auszuführen. *nach allen Seiten umguck* Aber hey, weil ihr es seid … wollt ihr wissen, wie die aussieht?

Seid nur ja leise, so ein Päcken zu öffnen erfordert eine Menge Konzentration. Wer weiß, vielleicht findet sich ja eine Bombe darin, die ich zunächst entschärfen muss oder -… Achtung, etwas Abstand bitte. Ich mag es nicht, wenn man so dicht hinter mir steht.

Okay, dann wollen wir mal loslegen. *den Schweiß abtupf*  Versuchen wir es mal mit diesem … hm, Gewürm. [Einwurf von einem Umstehenden: „Das ist eine Kordel, Clee.“] Ja ja, weiß ich doch.Und für dich immer noch Agent Clee! Also ziehen wir mal an dieser Kordel. Und jetzt  – tretet lieber zurück. Wer weiß, was gleich passiert. *die Augen zukneif und  zieh*

Verdamm- … !!!

Oh, halt, gar nichts passiert. Ähm, das wusste ich natürlich. *noch mehr Schweiß abwisch*

Raschel, raschel, reiß, raschel.

Puh, was ’ne Arbeit. Ich glaub, nachdem Auftrag trete ich doch lieber in den Ruhestand. Verdienter Weise, denn seht nur, was ich geschafft habe! Ha, das macht erstmal nach!

Hm, wartet mal, da ist auch eine Nachricht dabei … 

Da hol mich doch der Buchwurm! Ich soll es tatsächlich fertig bringen und den neuen Roman von Michael Römling Schattenspieler rezensieren. Na, kein Wunder, dass die zu mir und nicht zu James Bond kommen – der wäre mit dieser Arbeit vollkommen überfordert. Dann lasst uns mal nachschauen, was mich in dem Roman erwarten wird:

April 1945: Berlin liegt in Schutt und Asche, und die Rote Armee steht bereits vor den Toren der Hauptstadt. In den Wirren der letzten Kriegstage kreuzen sich die Wege von Friedrich und dem jüdischen Jungen Leo, der die Nazizeit in dunklen Kellern überleben konnte. Beide sind auf der Jagd nach einem großen Geheimnis: Irgendwo in Berlin liegt ein unsagbar wertvoller Schatz verborgen, den ein hochrangiger SS-Offizier vor Kriegsende noch schnell beiseiteschaffen will. Bald finden die Freunde eine heiße Spur. Doch die Zeit wird knapp, denn Friedrich und Leo sitzt ein mächtiger Gegner im Nacken, der vor nichts zurückschreckt.

Klingt, als ob es die schweißtreibende Arbeit des Rezensierens wert ist, oder? Ich nehme natürlich an.

Sollte ich mich irgendwann nicht mehr melden, bin ich wohl auf der Strecke zurückgeblieben. Dann muss einer von euch zu meinem Boss bei der Buchspionageorganisation gehen und einen Grabstein im Buchformat anfordern. Darauf bestehe ich.

Und jetzt verabschiedet sich Agent Clee und macht sich an die Arbeit

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