[Tag] Ein Buch, das …

Ein Buch, das…

1. … dich zum Lachen gebracht hat.
Mal ehrlich, wer bei bei dem Titel Die Leber wächst mit ihren Aufgaben nicht bereits ins Grinsen ausbricht, kann in seinem Kellerloch bleiben. *zwinker* Obwohl der gute Herr Hirschhausen heißt, spart Eckart von Hirschausen sich die prolligen Scherze über „brünftiges Wild“ und weiß mit einer Mischung aus Intellekt und Witz zu überzeugen.
Okay, na gut, nicht alles ist intellektuel wertvoll, aber … Lest es einfach selbst. *Lachtränen wegwisch*
„Ich habe vor einiger Zeit eine Todesanzeige aus einer Zeitung ausgeschnitten, von Emma Fick. 80 Jahre lang hat sie wahrscheinlich tapfer alle Varianten von schlechten Scherzen ertragen. Was machen ihre Angehören? Sie suchen sich unter 80 000 Bibelsprüchen folgenden aus: <>“ (Hirschhausen, Die Leber wächst mit ihre Aufgaben, S. 44)
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2. … dich zum Weinen gebracht hat.

Es ist schon Jahre her, dass ich Der kleine Weihnachtsmann gelesen habe, aber ich weiß noch genau, dass ich gleich zu Beginn in Tränen ausgebrochen bin. Das Schicksal der darin potraitierten Kinder hat mich damals unglaublich berührt und das Ende war so schön, dass ich sogar für wenige Stunden vergessen habe, dass am Abend noch das Christkind bei uns reingeflattert kommt …
Ich muss es unbedingt dieses Weihnachten wieder lesen.
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3. … dich total enttäuscht hat.
Ich fand den fünften Band von Harry Potter damals, mit fünfzehn Jahren, schlichtweg langweilig, da er sich durch die hohe Seitenzahl unglaublich in die Länge gezogen hat. Deswegen habe ich stattdessen das Hörbuch gehört. Ja, ich gebe es zu: Ich habe es nie zu Ende gelesen.
Bitte, schickt mich dafür nicht nach Askaban. Ich gelobe Besserung und werde Band 5 irgendwann nachholen.
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4. … dich überwältigt hat.
Was soll ich sagen: Dank diesem Buch bin ich rettungslos in einen „Mörder“ verschossen und werde, weil dieser bereits vergeben ist, an gebrochenem Herzen sterben. Zh, der Kerl benötigt nicht einmal eine Waffe zum Töten …
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5. … dich positiv überrascht hat.
Ich hätte nicht gedacht, dass sich hinter diesem Titel eine so packende Geschichte verbergen könnte. Die Welt, die Taylor hier erschaffen hat, ist einzigartig und die Sprüche, die sie ihren Charakteren in den Mund gelegt hat, sind teilweise ganz herrlich philosophisch und teilweise zum in die Ecke schmeißen komisch – an alle prüden Leser, bitte dieses Zitat überspringen:
“I don’t know many rules to live by,‘ he’d said. ‚But here’s one. It’s simple. Don’t put anything unnecessary into yourself. No poisons or chemicals, no fumes or smoke or alcohol, no sharp objects, no inessential needles–drug or tattoo–and…no inessential penises either.‘

‚Inessential penises?‘ Karou had repeated, delighted with the phrase in spite of her grief. ‚Is there any such thing as an essential one?‘‚When an essential one comes along, you’ll know,‘ he’d replied.” (Taylor, Daughter of Smoke and Bone)

Das nenne ich mal, die nackten Tatsachen offen ausgesprochen.
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6. … du nicht beenden wolltest, weil es so gut war.
Achtung, Ausfall des Clee’sche Großhirns. Autocontrol schaltet sich ein.
„Da die Bloggerin Clee bei dem Gedanken an dieses Buch in einen Zustand des wachenden Träumens geraten ist, kann sie hierzu keine weitere Auskunft geben. Das verzückte und, zugegeben, leicht dümmliche Lächeln auf ihren Lippen sollte jedoch Antwort genug sein, warum Die Tochter der Wälder hier gelistet ist.“
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7. … du nicht aus der Hand legen konntest.
Für mich war und ist Heart’s Blood ein besonderes Schmuckstück, da die Handlung an das Märchen Die Schöne und das Biest anlehnt und in Irland angesiedelt ist. Und ich meine – es ist von Juliet Marillier geschrieben. Muss ich mehr sagen?
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8. … du abgebrochen hast.
Was mir zu diesem Buch einfällt: Langweilig, langweilig und langweilig. Das ist nicht sehr nett, ich weiß, aber was soll ich zu einem Buch sagen, bei dem ich zwar die Beschreibung von Gebäuden faszinierend fand, mich die Personen aber mit ihrer Schwarz-Weiß-Charakterisierung angeödet haben, die Handlung vorhersehbar war und ich die Liebesgeschichte so romantisch wie einen Wespenstich fand? Wirklich, kein Scherz:  Der Wespe, die mich letzte Woche gestochen hat, habe ich mich näher verbunden gefühlt. Die hat mich mit ihrer Zuwendung immerhin ordentlich zum Leiden gebracht.
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9. … du eigentlich nie lesen wolltest.
Von mehreren Leserinnen, auf deren Rezensionen ich eigentlich durchaus etwas gebe, wurde dieses Buch total verrissen, weswegen ich es nie selbst zur Hand nehmen wollte. Doch der Verlag hat es mir überraschender Weise zum Rezensieren zugeschickt. Also hab ich in den sauren Apfel gebissen, mit dem Lesen begonnen und gemerkt: Verdammt, ich bin zwar noch lange nicht durch, aber es liest sich bis jetzt richtig fesselnd.
Was lernen wir daraus? Bilde dir stets selbst eine Meinung.
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10. … das du als letztes in der Schule gelesen hast.
Musstet ihr mich daran erinnern? Über Kafkas Der Proceß musste ich meine Abiprüfung schreiben. Ich will nie wieder davon hören oder darüber sprechen.
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11. … auf deinem Nachttisch liegt.
In der Tat liegt dieses Buch da schon länger. Es haben sich immer wieder andere vorgedrängelt, sodass ich einfach nicht mit dem Lesen von Blood Bound vorangekommen bin. Jetzt aber: Auf ein Neues!
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12. … du unbedingt als nächstes lesen möchtest.
Wenn ich aber so überlege … Blood Bound kann warten. Ich will unbedingt als nächstes Renegade lesen. Die Story klingt fantastisch! Oder?
„Evies Leben ist perfekt – perfekt geplant und überwacht von Mutter, der Herrscherin über die Unterwasserstadt Elysium. Schon bald soll die 16-Jährige über die geheimnisvolle Welt regieren. Doch als sie sich ausgerechnet in ihren Feind verliebt, wird klar, dass das perfekte Leben in Elysium eine einzige Lüge ist. Elysium liegt am Grund des Meeres, abgeschirmt vom Rest der Welt. Dort hat Mutter ein Paradies für all jene Menschen geschaffen, die vor den Kriegen der Oberfläche fliehen konnten. Sie organisiert den Alltag der Bewohner, schützt sie vor Gefahren und regelt sogar die Geburten. Doch dieser Friede wird teuer erkauft – Gefühle sind in Elysium verboten, Berührungen unter Liebenden werden mit dem Tod bestraft. Evie vertraut in dieses System – doch als Gavin, ein Oberflächenbewohner, in ihre Welt eindringt, weckt der junge Mann Zweifel in ihr: Warum plagen sie Erinnerungslücken? Weshalb besteht Mutter auf Evies tägliche Therapie-Sitzungen? Und wieso kann sie sich durch Gavin an Dinge erinnern, die absolut unmöglich sind? Evie erkennt, dass sie Teil eines gewaltigen Plans ist, aus dem es für sie ohne Gavin kein Entrinnen gibt.“
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So, ihr seht, ich muss mit dem Bloggen aufhören und anfangen zu lesen.
Aber zuvor reiche ich diesen Tag, den ich von Buchlabyrinth bekommen habe, noch weiter.
Obwohl, nein, ich kann mit dem Lesen nicht eine Sekunde länger warten. Jeder, der möchte, soll sich diesen Tag einfach nehmen. Und schreibt mir dann – ich möchte unbedingt über euer „Buch, das …“ lesen.

7 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Buchlabyrinth
    Sep 04, 2012 @ 13:30:15

    Super TAG- Antwort und klasse Bücher ;)

    Antworten

  2. samii
    Sep 06, 2012 @ 01:45:28

    hammer sache

    Antworten

  3. samii
    Sep 06, 2012 @ 01:45:54

    coole sache

    Antworten

  4. Blueberry
    Sep 07, 2012 @ 17:08:02

    Antworten

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