[Spionin on Tour] 2013 – das Jahr der Götter und „seelgesteuerten“ Vampire

2016 clee spionin on tour

Hallöchen meine Lieben,

es hat zwar etwas länger gedauert, aber ich habe  weitere Autorengeheimnisse enthüllen können.

Insel der Nyx, OhmsWas Amazon nicht weiß, macht mich besonders heiß: Einigen dürfte der Name Daniela Ohms schon etwas aus meiner Rezension zu ihrem Debüt Harpyienblut sagen. Mit Insel der Nyx – Die Prophezeiung der Götter folgt im Frühjahr 2013 bei Planet Girl jetzt ihr erstes Buch für jüngere Leser. Den Klappentext haben wir auch schon:

„Eleni ahnt nicht, dass sie das Blut zweier verfeindeter Götter in sich vereint: Sie sie Zeus‘ Enkeling und eine Nachfahrin der Nyx, der Göttin der Nacht. Schon bei ihrer Ankunft auf der Insel Kreta versprüt sie eine merkwürdige innere Unruhe, die sie kaum noch schlafen lässt. Als eines Nachts ein tosender Sturm pber die griechische Insel fegt, erwachen in Eleni ungeahnte Kräfte, und die rettet sogar ein Mädchen aus den Fluten. Am nächsten Morgen taucht wie as dem Nichts am Horizont eine mysteriöse Insel au, die nur die beiden Mädchen sehen können. Doch von ihr scheint eine große Gefahr auszugehen: Schattenwesen und gefährliche Wassernixen versuchen, Elenie und Philine in ihre Gewalt zu bringen und der Göttin der nacht zu übergeben. Denn Eleni ist das Mädchen aus der Prophezeiung der Nyx …“

Da schreie ich doch ganz laut: Zu mir!

~*~

Eine weitere Autorin möchte uns sogar noch tiefere Einblicke in ihr momentanes Schreibprojekt liefern. Uta Maier, die Autorin von Triklin – Die Feuertänzer, AnnaMilo4.12.hat mir verraten, dass für das Frühjahr 2013 ein weiterer Fantasyroman vorgesehen ist. Der Titel Spiegelblut – Nachtschattenherz ist der erste Band einer Duologie. Nicht nur das Cover sieht schmucke aus, auch der Klappentext weiß zu überzeugen:

„Die Jagd ist eröffnet! Ziel der Begierde: Die achtzehnjährige Coco Lavie!

Seit dem mysteriösen Tod ihres Zwillingsbruders hat Coco Lavie nicht mehr in einen Spiegel gesehen, aus Angst, den Dämonen von damals wieder gegenüberzustehen. An ihrem 18-ten Geburtstag bewahrheitet sich ihre Furcht auf dramatische Weise: Der Vampir Pontus entführt sie und bringt Coco in das Castle von Damontez Aspertu. Der Grund: Sie könnte ein Spiegelblut sein, Damontez letzte Chance, seine halbe Seele zu retten.

Damontez stellt Coco unter seine Obhut, in der sie sich gemäß dem Kodex den eisernen Regeln der Vampire unterwerfen muss. Aber Coco sträubt sich sowohl gegen ihre Berufung als auch gegen Damontez‘ Herrschaft über sie. Mit allen Mitteln will sie ihm beweisen, dass sie keine der drei Kräfte hat, die ein Spiegelblut auszeichnen. Doch schon bald tauchen noch weit mächtigere Gegner auf, denn ein Spiegelblut ist Teil einer uralten Legende über die Engel und Dämonen.

Erst als Coco die Flucht aus Damontez‘ Castle gelingt, beginnt sie zu verstehen, dass seine Härte ihr gegenüber nur einen Zweck hatte: sie zu schützen. Aber es scheint zu spät, denn auch der andere Halbseelenträger, Remo Cozalu, hat seine Schergen ausgeschickt, um sie zu finden …

Damontez und Remo – zwei Vampire – eine Seele

„Deine Begierde ist meine Begierde.“

Aber kann eine halbe Seele lieben, ohne dass die andere es spürt?“

 

Und hier, tadaa, eine noch unveröffentlichte Textprobe:

„Ich hätte nicht aufblicken müssen, um zu wissen, dass ich genau vor ihm stand. Die Intensität seiner furchtgebietenden Aura ließ meine Hände schweißnass werden und mein Herz rasen. Ich hasste meine Feigheit. Und ich hasste ihn, weil er meiner Angst nichts entgegensetzte: kein Lächeln, keinen beruhigenden Blick, kein aufmunterndes Wort – nichts, das seine Präsenz erträglicher machte. Was willst du von mir? Innerlich schrie ich, aber kein Ton kam über meine Lippen.

»Du wirst dich im Sanctus Cor verhalten, wie es sich für ein Mädchen in der Obhut eines Vampirs gehört«, sagte Damontez jetzt und seine Stimme klang, als erlaubte er keine Unterbrechung.

In der Obhut? Hallo?

»Du tust alles, was ich verlange. Bedingungslos. Wenn ich spreche, hörst du aufmerksam zu. Du sprichst nur nach Aufforderung. Du stellst Fragen nur nach Aufforderung. Dein Blick bleibt am Boden, es sei denn, ich fordere dich auf, etwas anderes zu tun. Wenn wir zusammen unterwegs sind, läufst du einen Schritt seitlich versetzt hinter mir. Rechts. Sind andere Vampire zugegen, sprichst du überhaupt nicht und hältst Kopf und Blick gesenkt. Stelle ich dir in ihrem Beisein eine Frage, antwortest du mir mit einem Blinzeln: einmal für Ja, zweimal für Nein. Nur dafür darfst du den Kopf heben. Soweit verstanden?«

Einen schrecklichen Moment lang suchte ich vergeblich ein Lachen oder Augenzwinkern in seinem Gesicht, irgendetwas, das mir sagte, er erlaubte sich nur einen schlechten Scherz mit mir. Aber seine Miene war eisern und blieb es. Zwanzig Sekunden später schloss ich endgültig jedes Missverständnis aus, blinzelte verwirrt, rieb die Hände an der Jeans, griff in den Stoff und ballte die Fäuste, um ein aufbegehrendes Zittern zu unterdrücken.

»Ob du das verstanden hast, will ich wissen!«

Mein Entsetzen ließ mich schweigen, auch wenn ich jetzt wohl eine Antwort hätte geben dürfen. Ich zwinkerte auf den Boden, einmal, zweimal, ich träumte nicht, seine Worte waren schreckliche Realität. Ich sah an ihm vorbei auf die Fensterbilder, ohne sie wirklich wahrzunehmen, zählte stattdessen die einzelnen Scheiben, aus denen sie zusammengesetzt waren. In dem Bild rechts war zu viel rot.

»Ich wiederhole meine Frage jetzt zum dritten und letzten Mal: Hast du das verstanden?«

»Ja.« Ich hatte bislang nicht gewusst, welche große Kraft ein so kleines Wort kosten konnte.

Er quittierte meine Antwort mit einem kurzen Kopfnicken. »Möchtest du etwas fragen?«

Ja, ob du sie noch alle beisammenhast! Laut sagte ich: »Was, wenn ich diese dämlichen Regeln nicht befolge?«“

Was soll ich sagen? Ich muss es haben! Ja, trotz Vampiren. Ich hab nicht unbedingt etwas gegen Vampire, sondern eher den Stereotyp des heutigen Schmachtnackenbeißertypen.

~*~

Leider war es das schon wieder. Ich hab noch einige Insiderinfos mehr auf Lager, aber die möchte ich euch gerne mit Covern und Textauszügen granieren. Deswegen halte ich sie noch ein wenig zurück und hoffe, dass meine weitere Jagd von Erfolg gekrönt sein wird.

Bis dahin alles Liebe

2016 Clee signatur

2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Merle
    Dez 10, 2012 @ 21:21:33

    Versteh mich nicht falsch, beide Bücher klingen so, als müsste ich sie unbedingt haben, aber … ich lese viel lieber von dir. Sowas wie du als Vorstellung der Blogtour geschrieben hast. Das gefällt mir am besten. Das hatte einfach diese gewisse Cleenote … ist mir nur gerade so aufgefallen.

    Antworten

  2. rabirabrabea
    Dez 11, 2012 @ 17:00:15

    Besonders „Spiegelblut“ dürfte meinen Geschmack treffen. Das werde ich mal im Auge behalten. Danke für den Insidertipp!

    Liebe Grüße!

    Rabea

    Antworten

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